Lecker essen in Köln: Meer sehen

Tapas im Meer sehen
Tapas im Meer sehen

Es passiert immer wieder: Ich verliere nette Kneipen und Restaurants aus den Augen, weil die Auswahl in Köln einfach so groß ist. So ging es mir zuletzt mit dem Meer sehen in der Philippstraße in Ehrenfeld, das es dort schon über ein Jahrzehnt gibt. Früher war ich dort nahezu regelmäßig, aber hey: Damals war ich auch noch gute zehn Jahre jünger. Heute gehöre ich dort schon zum eher seltenen Publikum, es sind sehr viele sehr junge Leute da, viele Studenten.

Ich bin an diesem Mittwochabend eher zufällig hier gelandet. Denn nachdem eine unverschiebbare Angelegenheit ungeplant länger als eineinhalb Stunden gedauert hatte, hatte ich keine Lust mehr zu kochen. Wir wollten darum zu dem netten kleinen Portugiesen neben der Kirche an der Venloer. Doch der hatte Sommerpause. Also haben wir kurz nachgedacht, wohin wir gehen könnten, und stellten fest, dass wir ewig nicht im Meer sehen waren.

Der Biergarten war bei dem herrlichen Sommerwetter natürlich rappelvoll, dafür war der Schankraum leer. Und da ich sowieso nicht so gerne draußen sitze, wenn es sehr voll ist, suchten wir uns drinnen einen Platz. Es lief Musik von Manu Chao, großartig, denn auch das hatte ich lange nicht gehört. Auf der Speiskarte stand eine Tapas-Vielfalt, die wir anreicherten mit Sucuk und Glasnudelsalat. Das Essen war sehr liebevoll angerichtet und super lecker. Die Wein-Aperolschorle war mir zu fad – oder mindestens zu warm. Trotzdem war’s nett, wie früher auch schon immer. Ich habe mir vorgenommen, öfter mal wieder dort einzukehren.

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