Frühstück im Café Riquet in Leipzig

Um neun Uhr morgens ist Leipzig noch ziemlich verschlafen. Pünktlich, als das Café Riquet seine Türen öffnet, stehe ich jedoch schon davor, bin also der erste Gast des Morgens, der das schöne Caféhaus betritt. Im Hintergrund läuft Musik aus Filmen und Musicals. Weil es draußen kalt ist, setze ich mich an die Heizung.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Ich bleibe nicht lange allein in der Traditionsgaststätte, die mir ein Kollege ans Herz gelegt hatte. Paare und Alleinfrühstücker kommen im Fünf-Minuten-Takt herein. Das ist alleine deswegen interessant, weil ich erstens an einem Freitag da bin, zu einer Zeit, zu der man gewöhnlich arbeitet. Zweitens ist das Café Riquet für ein Frühstück ein bisschen teuer: Ich habe das ein Frühstück mit viererlei Käse, einem Croissant und einem Baguette, französisches Frühstück genannt. Preis: 6,60 Euro. Mein Heißgetränk, ein Mexikaner, eine Kaffee-Kakao-Mischung, kostet zusätzlich 3,30 Euro. Trotzdem ist das Café einen Besuch wert, alleine schon, um die großen Elefantenköpfe draußen über dem Eingang zu bestaunen, und um die Caféhausatmosphäre zu genießen.

Wer aufs Geld schauen muss, findet aber mit Sicherheit günstigere Alternativen, die sicherlich nicht schlechter sind.

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